Auf diese Aufgabe warte
ich.
Theoretisch hätte ich einen
Verkehrsunfall am 2.3.1969 nicht überkleben dürfen. Es gab 4 z.T.
Schwerverletzte und 1 Tote bei einem Frontalzusammenstoß. (VW 1600
Variant/Mercedes 220 Heckflügler) Mein Platz war der Beifahrersitz im VW. Der
Motor des Mercedes wurde bis zum Beifahrersitz im Mercedes gedrückt. Die
Vorderräder des VW wurden bis zur Vorderkante der Türen gedrückt.
Ich weiß nicht was genau Sekunden
nach dem Zusammenstoß war. Ich weiß nur was ich hörte als ich zu mir kam.
Irgendwelche Flüssigkeiten liefen aus, Glas (Securit) schien zu bröckeln und es
war sonst sehr still. Ich betete "lieber Gott, nimm mich oder meine Oma,
die anderen haben noch Aufgaben"
Dann schaute ich wie ich aus
dem VW rauskommen kann. Meine Füße waren irgendwie unter dem Beifahrersitz. Die
Beifahrertüre ca. 10cm offen. Ich hatte keine Schmerzen. Die Füße rausbekommen gelang
mir. Auch mich nach außen zu quetschen. Dann konnte ich die Türe irgendwie
weiter aufdrücken. Meine Oma lag mit dem Kopf im Fußraum zwischen Beifahrersitz
und Rücksitz. Der Schädel oberhalb der Augen eingedrückt und leicht
blutend.
Pause, im Rückblick lief alles
ab wie bei jedem Unfall, Polizei-Rettungsdienst usw.
Ich saß im Krankenwagen. Ein
FK100 am Kopfende meiner Großmutter. Meine kleine Schwester auch. Nachdem der
Wagen losfuhr, ca. am Ende des Waldes (etwa 500m) nach der Unfallstelle
schnaufte meine Oma ganz tief aus. Irgendetwas, wie ein Rauch kam aus ihren Nase.
Keine weiteren Spuren, einfach weg.
Es war wohl ihre Seele die heim
zu meinem Herrn ging.
Und ich hatte, wie dann
festgestellt wurde nur eine Rippenprellung, eine Schleimbeutelverletzung am
Knie und eine Daumengroße Wunde an der Stirn,
Ich danke meinem Herrn Jesu
täglich für seine Gnade. Was hat er mit mir vor, was soll ich noch tun? Welche
Aufgaben habe ich? Ich bin sein Werkzeug!
Ich freu mich drauf die
Arbeiten zu machen und meinen Herrn Jesus zu treffen und schön mit allen
anderen zusammen zu essen.
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